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Morgen findet in Aragona die Vorstellung von „LIFE“ statt, der ersten Autobiografie eines Papstes. Ein persönliches Gespräch mit dem Co-Autor Fabio Marchese Ragona, um die unbekannte Seite von Bergoglio zu entdecken.
Es gibt Werke, die dazu bestimmt sind, eine klare Trennlinie zwischen einem „Vorher“ und einem „Nachher“ zu ziehen. „Papst Franziskus LIFE. Meine Geschichte in der Geschichte“ (HarperCollins) ist zweifellos eines davon. Wir haben es hier weder mit einer x-beliebigen theologischen Analyse noch mit der „wie immer ungewöhnlichen“ päpstlichen Biografie oder einem Essay über die geopolitischen Dynamiken im Vatikan zu tun: Wir stehen vor einem historischen und literarischen Unikat, der ersten echten Autobiografie eines amtierenden Papstes. Morgen Abend, Donnerstag, den 23. Juli, um 21.00 Uhr, wird die stimmungsvolle Kulisse der Piazza Dante (Mercede) in Aragona zur Bühne für eine tiefgründige Diskussion über dieses außergewöhnliche Werk. Wir haben das Privileg, Fabio Marchese Ragona, renommierter Vatikan-Experte bei Mediaset und Mitautor des Werks.
Wie ich bereits in einem meiner jüngsten Beiträge, der in den Spalten von Tota Pulchra News, der größte Verdienst dieses Werks liegt gerade in seinem einzigartigen beziehungsorientierten und erzählerischen Ansatz. Marchese Ragonas Feder wirkte wie eine Art weltlicher „Beichtvater“: Mit Feingefühl und journalistischem Geschick gelang es ihm, Francesco von den Zwängen des Protokolls zu befreien und uns den Menschen in seiner umwerfenden und entwaffnenden Authentizität zurückzugeben.
Ragona hat sich nicht darauf beschränkt, ein institutionelles Zeugnis zu sammeln, sondern es verstanden, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, das die reinste Menschlichkeit von Jorge Mario Bergoglio zum Vorschein brachte. Die Seiten von „LIFE“ vermitteln uns die persönlichen Erinnerungen des Papstes, verflochten mit den großen Ereignissen der Menschheitsgeschichte: vom Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in Europa über die Dramen der argentinischen Diktatur bis hin zu den unerschöpflichen Hoffnungen für die Zukunft der Kirche und unseres Planeten.
Morgen werde ich die persönliche und große Ehre haben, diese Themen im Rahmen eines Dialogs auf der Bühne direkt mit dem Autor zu vertiefen. Bei dieser gemeinsamen Erkundung werden uns außerdem begleiten Alan Scifo e Don Angelo Chillura. Gemeinsam werden wir versuchen, die Kernaussagen eines Buches zu ergründen, das sich nicht auf die Schilderung der Vergangenheit beschränkt, sondern einen wertvollen Kompass bietet – frei von rituellen Formalitäten –, um sich in der Gegenwart zurechtzufinden und die zukünftigen Entwicklungswege der gesamten Gesellschaft zu verstehen.
Morgen findet nicht nur eine einfache Buchvorstellung statt, sondern eine echte Gelegenheit zur Begegnung und zum gemeinsamen Nachdenken. Eine Einladung, der Geschichte zuzuhören – diesmal direkt aus dem Mund derer, die berufen sind, sie zu gestalten. Der Termin ist um 21.00 Uhr: Wir freuen uns darauf, diesen wichtigen Moment des kulturellen und spirituellen Wachstums gemeinsam mit Ihnen zu erleben.


