Santo Stefano Quisquina setzt sich für die Rechtsstaatlichkeit ein: Don Luigi Ciotti trifft sich mit Jugendlichen auf der Piazza San Giordano

von Francesco Rizzo

SANTO STEFANO QUISQUINA – Ein Ereignis von höchster gesellschaftlicher und sozialer Bedeutung steht für die Gemeinde Stefanese kurz bevor. Am kommenden 25. Mai 2026, wird sich die zentral gelegene Piazza San Giordano anlässlich der „Tage der Rechtsstaatlichkeit und des Gedenkens“. Ab 11:00 Uhr, der Ehrengast wird sein Don Luigi Ciotti, Gründer von „Libera“ und Symbolfigur des Kampfes gegen die Mafia in Italien. Die Veranstaltung, die bezeichnenderweise den Titel „Von der Erinnerung zum Engagement“, soll nicht nur eine einfache Würdigung der Vergangenheit sein, sondern eine Brücke in die Zukunft schlagen, um die Erinnerung an die Opfer in bürgerschaftliches Handeln im Alltag umzusetzen. Die Veranstaltung ist als offener Dialog zwischen Don Ciotti, den Jugendlichen und der gesamten Bevölkerung konzipiert. Ein Vormittag des Zuhörens und der Mitwirkung, der von der Stadtverwaltung in enger Zusammenarbeit mit den Bildungseinrichtungen der Region nachdrücklich angestrebt und organisiert wurde: dieIISS „Luigi Pirandello“ in Bivona und dasGesamtschule „A. Manzoni“, was zeigt, wie sehr die Schule die erste echte Frontlinie beim Aufbau eines Bewusstseins gegen die Mafia darstellt.

Die Erklärung des Bürgermeisters

Die Bedeutung der Veranstaltung für das soziale Gefüge des Landes wird durch die Bürgermeister Francesco Cacciatore, der im Namen der gesamten Stadtverwaltung seine große Zufriedenheit mit der Initiative zum Ausdruck brachte:

„Don Luigi Ciotti in Santo Stefano Quisquina willkommen zu heißen, ist für uns eine immense Ehre und zugleich eine große Verantwortung,“ erklärt Bürgermeister Cacciatore. „Der von uns gewählte Titel ‚Von der Erinnerung zum Engagement‘ bringt die tiefere Bedeutung dieses Tages auf den Punkt: Erinnerung darf niemals eine sterile Übung oder ein leerer Gedenktag sein, sondern muss die treibende Kraft unseres täglichen Handelns sein. Wir möchten, dass unsere Jugendlichen, wenn sie Don Ciotti in die Augen schauen und seinen Worten lauschen, verstehen, wie wichtig es ist, sich zu entscheiden, auf welcher Seite sie stehen wollen. Nur durch eine Kultur der Rechtsstaatlichkeit können wir unserer Region eine freie und prosperierende Zukunft garantieren.“

Die Einladung zur Teilnahme richtet sich an die gesamte Gemeinschaft. Der Montag, der 25. Mai, verspricht ein entscheidender Tag zu werden, um noch einmal zu bekräftigen, dass Rechtsstaatlichkeit ein Weg ist, den wir gemeinsam Schritt für Schritt gestalten.

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